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Tel.: 07906 - 8035 | E-Mail: oekokiste@hof-engelhardt.de

Nachhaltigkeit beim Hof Engelhardt

Unter 100 % Bio verstehen wir auch 100 % verantwortliches Handeln

Für uns sind Ökologie und soziale Verantwortung seit jeher aus tiefster Überzeugung gelebte Werte,
denn unter 100 % Bio verstehen wir auch 100 % verantwortliches Handeln – gegenüber Mitmenschen, Tieren und Natur.

Dabei geht unser Engagement weit über die ökologische Bewirtschaftung unserer Felder hinaus. Auch hinter den Kulissen handeln wir klimaverantwortlich, pflegen einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und stellen hohe ökologische Ansprüche an unser tägliches Tun. Um Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schützen, arbeiten wir stetig daran, unseren Betrieb, unsere Produkte und Abläufe noch ökologischer zu gestalten. Dazu optimieren wir unsere Prozesse fortlaufend bis ins kleinste Detail.

Klimaverantwortliches wirtschaften

Wir möchten nicht Teil eines globalen Greenwashings sein und stehen daher dazu: 
Nein, wir sind nicht CO2-neutral – wir handeln klimaverantwortlich,
indem wir CO2-Emmissionen weitestgehend vermeiden, unsere Partner und Lieferanten danach auswählen, dass sie ebenso handeln und wo es technisch nicht möglich ist, ausgestoßenes CO2 kompensieren.

Unseren CO2-Fußabdruck berechnen wir jährlich seit 2019 mit dem Ziel, aus diesen Zahlen Maßnahmen zur Reduzierung unseres Fußabdrucks ableiten zu können.
Unser oberstes Ziel ist es, CO2-Emissionen bestmöglich zu vermeiden.

Unvermeidbare CO2-Emissionen, z. B. durch unsere Lieferfahrzeuge verursachte Emissionen, können wir kompensieren. Dazu investieren wir aktuell über die GreenSurance-Stiftung in Laufwasserkraftwerke in Costa Rica, Nicaragua und Honduras. Dieses Projekt läuft unter dem Namen "Guacamaya" und hat als Ziel, nicht nur das Klima zu schützen, sondern auch soziale Nachhaltigkeit zu erzeugen.

In unserer heutigen Zeit ist Entwicklung ohne Strom nicht möglich, daher müssen hier alternative Energiequellen geschaffen werden. Nicht nur bei uns in Deutschland, auch in anderen Regionen der Welt soll Fortschritt stattfinden.
Durch das Laufwasserkraftwerk in El Salto (Honduras) kann beispielsweise das dortige Schulzentrum mit Elektrizität versorgt, Computerkurse angeboten und dadurch die IT- und Kommunikationsfähigkeiten der Schüler und Schülerinnen gefördert werden.

Zudem wurden durch das gesamte Projekt Guacamaya 74 Arbeitsplätze in den strukturschwachen, ländlichen Regionen geschaffen.

We do Moor

In Deutschland gehen immer mehr Moorgebiete verloren, da dieser Landschaftstyp großflächig ausgebeutet und durch Trockenlegung zerstört wird. Dies führt zu einem drastischen Rückgang der Arten, wie beispielsweise dem Sonnentau, der Kreuzotter oder dem Birkhuhn. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der Rückgang der Moorgebiete drastisch, auch unser Klima leidet unter deren Verschwinden. Moore sind nach dem Ozean unsere wichtigsten und effektivsten Kohlenstoffspeicher - weit mehr noch als unsere Wälder!

Dies liegt daran, dass die aus 95 % Wasser bestehenden Moore viele organische Überreste konservieren. Trocknet ein Moor aus, gelangt Sauerstoff an diese Überreste, sie werden zersetzt und CO2 gelangt in die Atmosphäre. Diese über Jahrtausende gebundene Stoffe erzeugen allein in Deutschland so viel Emissionen wie der deutsche Flugverkehr oder Energiesektor.

Daher setzen wir uns mit der Unterstützung der GreenSuranceStiftung für den Schutz intakter und die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren ein. Zum Erhalt von schützenswerten Pflanzen und Tieren und letztendlich zum Schutz unseres Klimas.

So wenig wie möglich: Verpackungsmaterial

In direktem Zusammenhang mit unseren Bio-Lebensmitteln steht auch das Thema Verpackung, eine weitere Stellschraube, an der wir im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes drehen können.

REGIONAL, KOMPOSTIERBAR UND RECYCELT!

  • Notwendiges Verpackungsmaterial
    Notwendiges Verpackungsmaterial, wie z. B. unsere Käsetüten für frisch zugeschnitten Käse, beziehen wir von einem regionalen Lieferanten, um kurze Wege zu gewährleisten. Im Zuge unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses beziehen wir bereits seit 2020 Papiertüten, die kompostierbar sind oder im Papiermüll entsorgt werden können (Ökoflex-Papier). Das ist zwar oftmals aufwendiger und auch das Material kostet wesentlich mehr – doch das ist es uns wert.
  • Unser Grundsatz
    So geschützt wie möglich – und dabei so wenig Verpackung wie nötig, wobei wir uns auch hier in einem Spannungsfeld von rechtlichen Vorgaben, eigenen Hygienestandards und dem Wunsch nach idealer Umweltverträglichkeit bewegen.
  • Umverpackungen
    Seit März 2021 wird bei uns „Umverpackung“, d. h. die Kartonage in der wir Produkte geliefert bekommen, durch eine Verpackungspolstermaschine zu Füll-und Polstermaterial in unseren Ökokisten weiterverwendet.

So geschützt wie möglich - und dabei so wenig Verpackung wie nötig!

Starke Partnerschaften:
Nachhaltigkeit in Zahlen

Auch bei der Zusammenarbeit mit unserem Großhändler sind uns Einsparung von Verpackungsmaterialien und CO2 wichtig!

So hat unser Partner und Bio-Pionier Weiling, Markeninhaber von "bioladen", bereits vor über 20 Jahren als Erster auf dreiwandige Rollis umgestellt, die gänzlich ohne Folienumwickelung auskommen.

Den Großteil unseres zugekauften Bio-Obst und Gemüses erhalten wir unverpackt bzw. in Mehrweg-verpackungen. Auch das spart unnötige Folie und jede Menge Kartons. So konnten wir durch die Vermeidung von 9.846 kg Karton und 18.659 qm Folie 2.887 kg CO2 einsparen!

Zudem kompensiert auch Weiling noch nicht vermeidbare Emissionen - für unsere Lieferungen im Jahr 2020 entspricht dies 37.293 kg CO2.

2.887 kg
CO2 Ersparniss

durch Einsparung von
9.846 kg Karton
und 18.659 kg Folie

37.293 kg
CO2 Ersparniss

durch Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen durch Partner Weiling

Schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen: Energiemanagement

Was Sie bei jedem Einkauf sofort sehen: Wir verzichten wo immer es geht auf Verpackungsmaterial.
Was Sie nicht sehen: Wir nutzen darüber hinaus das ganze Spektrum an Möglichkeiten, um die natürlichen Ressourcen unserer Erde zu schonen.

2004

Bereits seit 2004 erzeugt die hofeigene Photovoltaikanlage unseren kompletten elektrischen Energiebedarf. Das erspart uns und unserer Umwelt eine jährliche CO2-Emission von 80.400 kg. Und wenn die Sonne mal nicht scheint, beziehen wir natürlich 100 % Ökokstrom.

2016

Mit unserer Teichanlage können wir seit Juli 2016 unsere Felder mit Kocher-Wasser beregnen. Diese wird zusätzlich durch Regenwasser von den Dachflächen des Gewächshauses gespeist. Das eigentliche Sammelbecken hat Fassungsvermögen von 20 Millionen Liter, gefiltert wird ausschließlich auf natürliche Weise durch Absetzbecken und Kiesfilter mit Mikroorganismen.

2018

Das 2018 erbaute Gewächshaus wird mit einer Hackschnitzelanlage beheizt, die ebenso zur Beheizung des gesamten Hofs (Wohn-und Bürogebäude) genutzt wird. Die Hackschnitzel beziehen wir ebenfalls ausschließlich aus der Region. Für unsere ca. 20 Hektar große Gemüseanbaufläche benötigen wir rund 30 Millionen Liter Wasser jährlich –und das fast in Trinkwasserqualität. Bislang mussten wir bei lang anhaltenden Trockenphasen Wasser aus der Leitung verwenden.

Zukunftsgerecht bauen

Ob der Bau neuer Hallen und Gebäude oder deren Umbau und Sanierung, auch hier legen wir höchsten Wert auf eine klimaverantwortliche und zukunftsgerechte Ausführung.

Schon längst verfügen alle bestehenden Gebäude über einen Vollwärmeschutz, sowie dreifach verglaste Fenster.
Für den Neubau unserer Packhalle können wir nun auf teils ganz neue, innovative Baumaterialien und technische Möglichkeiten zurückgreifen, die ökologische Standards setzen. So werden unsere neuen Kühlzellen in Paneelbauweise mit extra starker Dämmung aus recyceltem Material realisiert, für deren Produktion kein Erdöl eingesetzt wird. 

Apropos Kühlung: Die überwiegend eingesetzten Kältemittel sind extrem klimaschädlich, wenn sie in die Atmosphäre gelangen. Deshalb setzen wir auf Verbundanlagen mit Sole als Kältemittel für unsere Kühlhäuser.

Wir wollen einen spürbaren Beitrag leisten für die Lösung der Probleme unserer Zeit, wir wollen eine ökologische Zukunft gestalten.

Mobilitätsmanagement

Unabhängig von politischen Vorgaben steht für uns Umweltverträglichkeit und Klimaschutz seit jeher an erster Stelle. So haben wir uns dem Immissionsschutz verschrieben und prüfen kontinuierlich unser Tun in Hinblick auf Optimierungsmöglichkeiten und Effizienz, um die Entstehung von Emissionen wo immer möglich bereits an der Quelle zu vermeiden.

Unser Bio-Lieferservice

Für das Herzstück unseres Hofes, unseren Bio-Lieferservice, den wöchentlich rund 2.800 Kunden gerne in Anspruch nehmen, ist eine funktionierende Mobilität die Basis. Wir arbeiten kontinuierlich daran, auch hier unsere CO2-Bilanz zu verbessern.
Das Thema „Mobilität“ gesamtbetrieblich betrachtet, umfasst für uns die Bereiche Auslieferung, Anlieferung und Anfahrtswege der Mitarbeitenden.

Unser unternehmenseigener Verkehrsbedarf, anhand von Ausgaben und Verbräuchen gemessen, ergibt für die Auslieferung unserer Ökokisten für 2020 einen Dieselverbrauch von 0,24 l / Auftrag (Verbrauch 9 l/100 km bei 2,69 km Wegstrecke pro Auftrag).

Um diesen Wert möglichst niedrig zu halten, setzen wir aktuell auf verschiedene Maßnahmen:

  • dynamische Tourenanpassung und -optimierung
  • Reduzierung der Stickstoff-Emissionen durch Lieferfahrzeuge mit AdBlue-Technik
  • Wo möglich und sinnvoll Verbindung von Liefertouren mit der Warenabholung bei regionalen Erzeugern & Partnern
  • Nutzung von digitalen Möglichkeiten für mehr Emmissionsschutz:
    HomeOffice für BüromitarbeiterInnen, E-Learing-Angebote zur Fort- und Weiterbildung und Online-Meetings statt Geschäftsreisen
Unsere Ziele für die Zukunft

Modernisierung / Elektrifizierung
des Fuhrparks


Aufgrund unseres sehr ländlichen Liefergebietes kommt für unseren Lieferservice der Einsatz von Lastenrädern nicht infrage, weshalb wir auf die Elektrifizierung unseres Fuhrparkes setzen.

Herausforderungen:
Aufgrund der aktuell noch verbleibenden technischen Herausforderungen in der nachhaltigen Abwicklung von Lastenverkehr, ist der Einsatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen für uns in seiner praktischen Umsetzung noch genau zu prüfen.
Wie weit wir mit einem E-Jumper für unsere Bedürfnisse im wahrsten Sinne des Wortes kommen, testen wir in der zweiten Jahreshälfte 2021, in der das bereits vorbestellte Fahrzeug an uns ausgeliefert wird.

Arbeitswege - Alternativen
für unser Team


Unser Betriebsstandort erlaubt einen Umstieg auf öffentlichen Personennahverkehr für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leider nicht. Es gibt hier im ländlichen Bereich schlichtweg keine Anbindung.

Nächste Schritte:
Für die zweite Jahreshälfte 2021 ist deshalb eine Wohnortanalyse unserer Angestellten geplant, um Mitfahrmöglichkeiten bei einer entsprechenden Einsatzplanung zu identifizieren und Car-Sharing zu unterstützen.
Darüber hinaus wollen wir die umweltverträgliche Mobilität unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit entsprechenden Leasingangeboten für E-Bikes fördern.

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