Putenhof
Sternhof Weikersholz

Der Sternhof Weikersholz ist bereits seit 1920 in Familienbesitz. Heute wird er von Michael und Carmen Mack mit viel Leidenschaft für ihre Putenzucht bewirtschaftet. Die Hofgeschichte zeigt eine langjährige Erfahrung mit Geflügel.
Wurde der Betrieb bis dahin nur teilweise nach Öko-Richtlinien bewirtschaftet, war es für Michael und  Carmen Mack von Anfang an selbstverständlich, ihr Land im Einklang mit Natur und Umwelt zu bewirtschaften. Seit 2002 betreiben sie die Putenhaltung auf ihrem Hof Sternhof Weikersholz nach kontrolliert biologischer Verordnung. Den strengen Richtlinien des Biokreis e.V. unterwerfen sie sich hierbei gerne.

An erster Stelle steht dabei das Wohl der Tiere. Eine artgerechte Haltung  mit viel Licht, Luft und Auslauf, ein gesundes artgerechtes Wachstum ihrer Tiere – anders könnten sich Michael und Carmen Mack ihren Beruf nicht vorstellen.

So haben die erwachsenen Tiere im Stall mehr als doppelt so viel Platz zur Verfügung als in der konventionellen Mast üblich. Sie können jederzeit fressen und trinken, in Dinkelspelzen und im Stroh scharren und picken, und haben freien Zugang zu den umliegenden Wiesen.

Die Puten dürfen langsam an Gewicht zulegen und fressen biologisch erzeugtes Getreide, das vom eigenen Hof stammt und in einer Partner-Mühle verarbeitet wird. Außerdem gilt: Homöopathie, statt Medikamente. Da die Gruppen vergleichsweise klein sind, ist die Betreuung leichter, das Verhalten der Tiere entspannter und Erkrankungen seltener. Die Ställe sind zudem unabhängig vom öffentlichen Netz. D.h. der benötigte Strom wird durch eine Photovoltaik-Anlage und ein kleines Windrad erzeugt.

Für Michael und Carmen Mack bedeutet eine erfolgreiche Putenaufzucht die Krönung ihrer Arbeit. „Nichts, was ich in meinem bisherigen Wirken als Landwirt und Tierhalter erlebt habe, lässt sich damit vergleichen! Der wichtigste Punkt liegt in der Beobachtung der Tiere, man muss sich ein bestimmtes Gespür oder einen „siebten Sinn“ im Umgang mit den Küken aneignen, um jede noch so unscheinbare Begebenheiten beurteilen zu können und dann entsprechend reagieren. Es ist also ein Zusammenspiel von vielen verschieden Faktoren,“ ist Michael Mack überzeugt.

Geschlachtet und zerlegt werden die Bio-Puten im hofeigenen Schlachthaus mit  EU-Zulassung. Das erspart den Tieren unnötigen Transportstress. Dabei setzt Familie Mack ihre Priorität auf den Vertrieb in der Region, denn Bio-Produkte aus der Region stehen für kurze Transportwege, maximale Frische und transparente Handelsstrukturen.

Und den Unterschied schmeckt man: ein ausgezeichnetes feinmarmoriertes, zartes und schmackhaftes Fleisch, das man mit gutem Gewissen genießen darf.

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