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Mönchsbart

Nur für kurze Zeit und nur solange der Vorrat reicht: Frische Suppenhühner...

Zugegeben, Mönchsbart im Essen hört sich erstmal nicht sonderlich appetitlich an. Nichtsdestotrotz erlebt das grüne Salzkraut in der kulinarischen Szene auch außerhalb seinen Herkunftslandes Italien einen wahren Hype. Der Barba di Frate, wie er auf Italienisch heisst, wächst auf meernahen, salzigen Wiesen. Geschmacklich kommt er leicht erdig, irgendwie zwischen Spinat und Spargel daher und schmeckt leicht salzig.

In Italien wird Mönchsbart traditionell mit Spaghetti serviert. Passt ja allein schon wegen der Form sehr gut. Vor allem ist das Rezept aber sehr einfach und gelingt schnell.

  1. Zunächst entfernt man großzügig Wurzelansätze und Stiele, denn sie sind holzig und oft voller Sand.
  2. Mönchsbart sollte am besten blanchiert werden, damit die grüne Farbe erhalten bleibt (in Wasser kurz aufkochen und mit eiskaltem Wasser abschrecken).
  3. Jetzt könnte man das Kraut eine Minute, bevor die Spaghetti gar sind, mit ins kochende Wasser geben und durchrühren. Doch das Gericht schmeckt besser, wenn man den Mönchsbart mit Öl und Knoblauch etwa drei Minuten separat anbrät.

Tipp: Oft sind die Stängel nicht so glatt wie Schnittlauch und verästeln sich. Rührt man sie unter die Spaghetti, sehen sie aus wie Zweige und lassen sich nicht gleichmässig verteilen. Deshalb das Kraut so zurechtschneiden, dass es einzelne Stängel ergibt, die sich schön unter die Spaghetti mischen lassen. Würzen muss man nicht viel. Salz und schwarzer Pfeffer reichen, das Kraut schmeckt stark genug.

Aber auch als Gemüsebeilage, als Bett für´s Fischfilet oder als Salat ist der Mönchsbart eine Bereicherung in der Küche. Auch dazu blanchiert man ihn zuvor und brät ihn dann leicht an. Gewürzt mit etwas Zwiebel, Knoblauch und feinem Olivenöl wird das herbe Kraut zum wahren Gaumenschmaus.

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